In der Pfarr- und Wallfahrtskirche Schönenberg startet am 1. Mai die Wallfahrtssaison. Zur Einstimmung findet am Samstagabend, 30. April, um 20.00 Uhr eine Lichterprozession statt. Für den Sonntag sind zu den Gottesdiensten um 8.30 Uhr und 10.30 Uhr Gruppen aus Neuler, Gaishardt, Neunheim, Niederalfingen, Beersbach, Halheim, Stödtlen und Tannhausen angemeldet. Zusätzlich werden aber auch Einzelpilger aus dem weiten Umkreis, auch aus den benachbarten bayerischen Gebieten, erwartet. Schönenbergpfarrer Martin Leitgöb freut sich auf den Auftakt der Wallfahrtssaison: „Nach zwei Pandemiejahren erlebt unser Gnadenort endlich die lange erhoffte Rückkehr zur Normalität. Mit den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Kirchengemeinde sowie mit meinen Mitbrüdern aus dem Redemptoristenkloster sind wir für den Zustrom bereit und wollen dafür sorgen, dass der Schönenberg wieder seine ganze geistliche Kraft entfalten kann.“ Das Tagungshaus am Schönenberg bietet für die Wallfahrer am 1. Mai ein kostengünstiges Frühstücks- und Mittagsbuffet an. Neben dem Auftakt der Wallfahrtssaison wird es im Monat Mai noch zwei weitere Höhepunkte geben. Für den 15. Mai ist zum Kirchweihfest der Schönenbergkirche um 10.30 Uhr ein Gottesdienst am Bergaltar geplant. Im Rahmen dieses Gottesdienstes wird Pater Jens Bartsch, Leiter der Landpastoral am Schönenberg und Rektor des Redemptoristenklosters, seinen 50. Geburtstag feiern. Eine Woche danach, am 22. Mai, findet dann die traditionsreiche Vertriebenenwallfahrt statt, zu welcher der Augsburger Bischof Bertram Maier als Hauptzelebrant und Prediger erwartet wird. Pfarrer Leitgöb lädt außerdem an jedem Montag um 19 Uhr zu einer „Maindacht für den Frieden“ ein: „Nachdem die Friedengebete in der Fastenzeit eine außergewöhnlich gute Resonanz fanden, wollen wir das Anliegen im Marienmonat wieder aufgreifen und dafür beten, dass zwischen Russland und der Ukraine wie an den vielen anderen Kriegsschauplätzen dieser Welt die Waffen schweigen mögen, aber darüber hinaus auch, dass der Friede in ganz Europa erhalten bleibt.“ Der Schönenbergpfarrer fügt hinzu: „Gerade an einem Wallfahrtsort sind wir aufgerufen, uns die großen Sorgen und Nöte der Gegenwart zu eigen zu machen und aus dem Gebet Zuversicht zu schöpfen.“